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     Eberhard Köhler
     Dipl.-Ing.(FH)


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ISTANBUL & TÜRKEI  
Vortrag zu diesem Thema auch in 3D-Stereo-Projektion  
In der Türkei unterwegs
Unter dem Islam haben sich in der Türkei der seldschukische und der osmanische Baustil entwickelt. Istanbul, Bursa, Alanya, Konya, Sultanhani und Kayseri sind Beispiele dafür. Unter dem moslemischen Druck, aber auch bereits unter den Römern waren die anatolischen Christen gezwungen sich in Höhlen und unterirdischen Städten zu verstecken. In einem der landschaftlich ungewöhnlichsten Gebiet der Erde, im Kappadokien der Erdpyramiden und Geisterkamine, fanden sie Zuflucht. Aus römischer Zeit sind zahlreiche Ruinen erhalten, darunter die ehemalige Hafenstadt Ephesus und die Ruinen bei den Sinterterrassen von Pamukkale. Eine der schönsten griechischen Städte Kleinasiens ist Priene, idyllisch über dem Mäander-Tal gelegen. Lykien, im SW der Türkei zwischen Bodrum und Antalya gelegen, überrascht durch eine wenig bekannte Grabarchitektur (Fethiye, Xanthos, Kasch, Kekova, Myra, Demre) in gebirgiger Landschaft und durch eine der schönsten Küsten der Türkei.
(1-4 Vorträge)
 
Die Osmanische Türkei: Istanbul und Bursa
Der für das 6. Jahrhundert außergewöhnliche Kuppelbau der Kirche Hagia-Sophia wurde etwa 1000 Jahre nach seiner Erbauung zum Vorbild der osmanischen Moscheen in Bursa (Grüne Moschee, Grüne Türbe, Große Moschee, Muradiye), Edirne und Istanbul (Blaue Moschee, Mehmet-Fatih, Beyazit- und Rüstem-Pascha-Moschee, Süleymaniye, Topkapi-Serail). Der grundsätzliche Aufbau einer osmanischen Moschee und die Entwicklungsgeschichte der osmanischen Architektur werden erläutert. Diaserien in Überblendprojektion mit Musik zeigen jedoch nicht nur die Schönheiten der osmanischen Architektur, sondern auch das Leben und den Handel in den Straßen.
(1 Vortrag)
 
Istanbul: Kirchen, Paläste und Minarette
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte und Architektur der ehemaligen byzantinischen Hauptstadt (Yerabatan Serail, Chora Klosterkirche) und der früheren Hauptstadt des türkischen Kalifats. Der für das 6. Jahrhundert außergewöhnliche Kuppelbau der Kirche Hagia Sophia wurde über 1000 Jahre später zum Vorbild der osmanischen Moscheen Istanbuls. Diese Schönheiten der osmanischen Architektur (Blaue Moschee, Beyazit-, Rüstem-Pascha-, Yeni-, Mehmet-Pascha-Moschee, Süleymaniye und Topkapi-Palast), aber auch das Leben der Stadt am Bosporus mit seinen brodelnden Straßen und Basaren (Kuppelbasar Kapali Tscharschi) werden in Tonbildserien vorgestellt.
(1 Vortrag)
 
West-Türkei: Von Bursa nach Bodrum
Von Bursa im Norden bis Bodrum im Süden erstrecken sich die Sehenswürdigkeiten, die in diesem Dia-Vortrag vorgestellt werden. Das idyllisch über dem Mäander-Tal gelegene Priene war die erste griechische Stadt, die mit rechtwinklig zueinander verlaufenden Straßen gebaut wurde. Bei Kuschadasi zeugen in Ephesus gut erhaltene Straßen, ein Bad, eine Bibliothek sowie ein großes Theater von der ehemaligen Bedeutung dieser römischen Hafenstadt. In Bursa haben die türkischen Osmanen ihre erste Hauptstadt errichtet. Sehr schöne Moscheen und Grabstätten (Grüne Moschee, Grüne Türbe, Große Moschee, Muradiye) erinnern an diese Zeit. Doch nicht nur diese geschichtlichen Stätten machen die westliche Türkei so anziehend, sondern auch die Landschaft. Bei Denizli gleichen Sinterterrassen einem Baumwoll-Schloß, wie der türkische Name Pamukkale verrät.
(1 Vortrag)
 
Entlang der türkischen Riviera durch Lykien nach Konya
Östlich von Bodrum erstrecken sich zwischen Fethiye und Antalya einige der schönsten Küsten der Türkei. Diese Region namens Lykien überrascht durch eine wenig bekannte lykische Architektur in gebirgiger Landschaft. Vor allem die Grabarchitektur mit den in der Landschaft einzeln oder in Gruppen stehenden Sarkophagen, Pfeiler-und Tempel-Gräbern ist gut erhalten (Fethiye, Xanthos, Kasch, Kekova, Myra, Demre). Unter den seldschukischen Türken wurden die Handelswege Anatoliens erneuert und ausgebaut. In Alanya wurde eine seldschukische Schiffswerft errichtet, in Sultanhani steht eine große Karavanserei. Bedeutende Moscheen und Medresen findet man in Konya, der Stadt der Tanzenden Derwische, dem ehemaligen Sufi-Orden des Mevlana.
(1 Vortrag)
 
Türkei: Einzigartige Wunderwelt Kappadokiens "Im Zauberland der Feenkamine" 
Im zentraltürkischen Kappadokien liegt westlich von Kayseri eines der ungewöhnlichsten Gebiete unserer Erde. Durch Erosion von vulkanischen Tuffsteinen hat die Natur bizarre Erdpyramiden geschaffen (Tal der Schwerter, Pascha-Bagh, Kizil-Tschukur, Ürgüp, Ütschhisar, Ortahisar und Zelve). Unter der Verfolgung der Römer und nach zunehmendem Druck der islamischen Eroberer zogen sich die Christengemeinden in unterirdische Städte zurück (Tal von Ihlara, Derinkuyu und Kaymakli), die sie bis zu acht Etagen tief anlegten. Aber auch die Erdpyramiden selbst wurden ausgehöhlt um als Wohnungen, Kirchen und Klöster zu dienen. In den Erdpyramiden von Göreme haben sich solche Kirchen mit Ikonen z.T. gut erhalten. Der Vortrag geht auf die Entstehungsgeschichte und die Kulturgeschichte ein, zeigt aber auch mittels Ton-Dia-Serien die Schönheit der bizarren Landschaft Kappadokiens.
(1 Vortrag)