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Eberhard Köhler
Dipl.-Ing.(FH)
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USBEKISTAN MITTELASIEN
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Usbekistan: Moscheen, Gräber und Basare
In Samarkand zog Timur Leng Architekten, Handwerker und Künstler aus
allen Teilen seines großen Reiches zusammen, wodurch eine Verschmelzung
der verschiedensten Baustile zu einem einheitlichen zentralasiatischen
Stil stattfand, der für den persisch-indischen Raum richtungsweisend
werden sollte. Während in Taschkent seit dem Erdbeben von 1966 das
orientalische Stadtbild weitgehend verschwunden ist, zeigt Buchara mit
seinen Basaren, Medresen, Moscheen und Minaretten das typische Bild einer
orientalisch-innerasiatischen Stadt. In keiner anderen mittelasiatischen
Stadt sind ganze Stadtbezirke so unverfälscht erhalten geblieben wie in
Chiwa, das ein herausragendes Beispiel einer feudalen, mittelalterlichen,
islamisch geprägten Stadt ist.
(1 oder 2 Vorträge)
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Samarkand: Märchenhafte Stadt des Timur-Leng
In Samarkand zog Timur Leng Architekten, Handwerker und Künstler aus
allen Teilen seines großen Reiches zusammen, wodurch eine Verschmelzung
der verschiedensten Baustile zu einem einheitlichen zentralasiatischen
Stil stattfand, der für den persisch-indischen Raum richtungsweisend
werden sollte. Dieser Timuridische Stil sollte für den persisch-indischen
Raum richtungsweisend werden, wie der Kuppelbau seines Grabmals Gur-Emir
und die gewaltige Bibi-Chanym-Moschee beweisen. Auch sein Nachfolger Ulug
Beg hat durch sein richtungsweisendes Observatorium Maßstäbe gesetzt.
Die kunstvoll mit Ornamenten überzogenen Fassaden in der Gräberstadt
Shah-i Sinda gehören zu den schönsten Beispielen islamischer Baukunst.
Am Registan-Platz erwecken die gigantischen Mauern von drei über Eck
angeordneten Koranschulen (Medrese Ulug-Beg, Schir-Dor und Tillja-Kari)
den Eindruck, als wären die Wände märchenhafte Steinteppiche. Bei einem
Besuch des lebhaften Bazars glaubt man in den verwegenen Gesichtern der
Usbeken immer wieder in das Antlitz Timurs zu sehen - so sehr scheint die
Zeit stehen geblieben zu sein.
(1 Vortrag)
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Taschkent, Buchara und Chiwa - Bunte Welt im Orient
Während in Taschkent (Kukeldasch-Medrese) seit der Zerstörung durch das
Erdbeben von 1966 das orientalische Stadtbild weitgehend verschwunden ist,
zeigt Buchara mit seinen Basaren, Medresen, Moscheen und Minaretten das
typische Bild einer orientalisch-innerasiatischen Stadt (Mausoleum der
Samaniden, Poj-Kaljani, Nadir-Diwan-Beg-Medrese, Tschar-Minar, Sitora
Moch-i Chossa u.a.). In keiner anderen mittelasiatischen Stadt sind ganze
Stadtbezirke so unverfälscht erhalten geblieben wie in Chiwa. Die von
einer Stadtmauer vollständig umgebene Altstadt mit ihren engen Gassen ist
ein herausragendes Beispiel einer feudalen, mittelalterlich, islamisch
geprägten Stadt (Amin-Chan-Medrese, Kalta-Minar, Kunja-Ark, Tasch-Hauli,
Pahlawan-Mahmud-Mausoleum u.a.).
(1 Vortrag)
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